Start in 2020 – Meine Top Ten Ziele

von Indy

So Ladies and Gents. Der Januar ist rum – 1/12 des Jahres ist schon wieder vorbei. Ich habe die Woche schweren Herzens meinen wunderbaren Weihnachtsbaum wieder in seinen Karton gepackt. Ein kurzer Blick auf den mit Terminen vollgestopften Kalender zeigt auch, dass die besinnliche Zeit des Jahres endgültig vorbei ist. Zeit ein wenig Resumèe zu ziehen – immerhin beendete ich das Jahr mit ein paar abschließenden und einleitenden Worten und möchte es nicht missen, den Fortschritt des Jahres und den Fortschritt meiner eigenen, sagen wir “inneren Bewegung” mit ein paar Anekdoten auszuschmücken. Wie war also der Start in das Jahr 2020?

Zwei mal 20 ist fast vierzig

Das Jahr endete mit einem hervorragenden Essen, unglaublich leckerem Wein und einen märchenhaften Panoramablick zum Feuerwerk über Würzburg.

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Ich freue mich eigentlich immer über den Jahreswechsel. Diesmal war etwas Wehmut dabei und auch die Frage, wo zur Hölle die letzten 10 Jahre hin sind. Die doppelte 20 ist zwar hübsch, aber irgendwie doppelt ärgerlich – insbesondere wenn man nicht mehr 20 ist. Aber sie zeigt zumindest sehr eindrucksvoll, dass die Zeit eben nicht stehenbleibt und es sich absolut nicht lohnt Dinge auf die lange Bank zu schieben.

2010 war ich gerade mit meinem Studium fertig und in einer wahnsinnig abenteuerlichen aber auch anstrengenden Umbruchphase. Wobei ich diese absolut nicht als solche empfunden habe – denn wer denkt mit 27 ernsthaft an Zeit? Viele meiner damaligen Freunde steckten noch im Studium und hatten absolut nicht vor, damit schnell fertig zu werden. Es gab nichts abstoßenderes als den freien Arbeitsmarkt, fernab von gewinnbringenden steuerfreien Studentenjobs. Jeder Vollzeit-Arbeitnehmer war quasi Kapitalist und irgendwie “alt”. Der Start der 1oer Dekade war also irgendwie noch ne Art Warming Up. Nun ist also 2020 und ich muss ehrlich zugeben, es ist mir immer noch völlig egal wie alt ich bin.

Meine Ziele für das Jahr 2020

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Neben den üblichen Neujahrsvorhaben, wie Abnehmen, weniger Trinken und weniger Rauchen finde ich es es immer wichtig, mir Gedanken zu machen, wie ich mir das Jahr eigentlich so vorstelle. Was möchte ich sehen, was möchte ich erleben, wie möchte ich mich selbst entwickeln. Hier meine Top Ten Wünsche für 2020:

Mehr Handwerkskünste ausprobieren: In diesem speziellen Punkt startete das Jahr 2020 bereits hervorragend, denn ich habe bereits zwei Mal einen Töpferkurs besucht und ordentlich gewerkelt. 🙂 Letztes Jahr hatte ich schon angefangen mich in Acrylmalerei auszuprobieren und das macht mega viel Spaß und hilft sich wirklich auf seine Kreativität und sein ich zu konzentrieren.

Plastik aus meinem Leben streichen: Ich habe für mich entschieden, das Thema Plastik wirklich ernsthaft anzugehen. Zuhause kannst du bereits viel tun, wird aber natürlich schwieriger wenn es beispielsweise ans Einkaufen geht. Ich verstehe einfach nicht, warum man manche Lebensmittel in Plastiktüten einpacken muss, wie Pfirsiche oder Tomaten. Ich habe mir vorgenommen, wirklich nur noch dort einzukaufen, wo darauf geachtet wird, nachhaltige Verpackungen zu wählen.

Frühjahrsputzen: Ich gebe zu, dass ich schlecht darin bin rigoros Zeug mal auszumisten. Meine Familie ist darin allgemein nicht gut und nun ja…sowas vererbt sich ja 😉 Ist aber keine gute Ausrede um schlechte Gewohnheiten beizubehalten. Klamotten, die man nie anzieht können weg – andere werden sich darüber freuen. Und das betrifft nicht nur alte Jacken Hosen, sondern eben auch Taschen, Koffer, Schuhe, Handtücher, Bücher usw. Schon allein aus Dekogründen kann ich jedem nur dazu raten, überflüssige Dinge rechtzeitig zu entsorgen oder zu verkaufen.

Meer sehen: Von allen Naturgeräuschen dieser Erde ist mir das Meeresrauschen doch das liebste. Deshalb muss ich dieses Jahr auf jeden Fall wieder ans Meer und freue mich schon auf schöne Stunden im Sand. Für mich ist es grundsätzlich nicht wichtig, dass es ein internationaler Flug sein muss. Ich brauche nur hin und wieder den Abstand vom alltäglichen Ausblick, am besten irgendwo, wo die Menschen eine andere Sprache sprechen. Ich persönlich liebe Spanien, Italien und Portugal einfach weil die Menschen fröhlicher sind und das Essen besser schmeckt. 😉

Frische Luft atmen: Gerade mit meinem Bürojob muss ich ehrlich sagen, dass ich es wichtig finde, zwischendurch mal rauszugehen und frische Luft zu atmen. Ansonsten verbringt man den ganzen Tag in derselben kränklichen Körperhaltung und wundert sich dann über Rückenschmerzen und generelle Wehwehchen. Für mich ist es dieses Jahr deshalb umso wichtiger, regelmäßige Spaziergänge zu machen, vielleicht auch am Wochenende kleine Wandertrios zu machen, um mal wieder die Natur zu genießen und tief einzuatmen.

Anderen eine Freude machen: Was das Internet (finde ich) ja ein wenig kaputt gemacht hat, ist die kleinen Aufmerksamkeiten und dazu zähle ich auch Briefe, Postkarten und Co. Seit es E-Mails gibt, dient mein Briefkasten nur noch als Sammelbecken für Rechnungen, diverse Flyer von Pizzalieferservices und dubiosen Menschen, die offenbar mein Auto kaufen wollen. Deshalb reagieren wahrscheinlich viele so überrascht, wenn sie von mir einen Postkarte bekommen oder ein kleines Weihnachtsgeschenk. Was gibt es denn schöneres, als jemandem etwas zu schenken, wenn er gar nicht damit rechnet. Und ebenso ist mir aufgefallen, dass viele es nicht mehr gewohnt sind, etwas selbstgemachtes zu bekommen. Heißt mehr DIY-Geschenke für Freunde und Familie. 🙂

Organspender werden: Ich stimme zu, dass ich es nicht gut finde, Menschen automatisch als Spender zu sehen. Wir sind zwar alle irgendwie ein Gebrauchtteile-Arsenal, aber man sollte schon sagen dürfen, was damit geschieht. Ich bin allerdings froh, dass nicht ich es sein werde, die irgendwann entscheidet, ob ein Kind oder eine fünffache Mutter eines meiner Organe erhalten soll – ich würde mich nur freuen für den Fall der Fälle mitgeholfen zu haben, dass ein Mensch überlebt. Das ist quasi ja auch nachhaltig.

Coole Projekte starten: Ich bin guter Dinge, dass das Jahr sehr abenteuerlich wird, was auch die Weiterentwicklung des Blogs angeht und vor allem hinsichtlich eigener Produkte, die ich verkaufen möchte. Ich möchte auf jeden Fall mehr Gleichgesinnte treffen und gerne auch Kooperationen eingehen, um schöne und coole Projekte umzusetzen.

Be kind and be happy: Es ist schon sehr Deutsch die meiste Zeit de Tages zu meckern. Das ist irgendwann so drin und hat auch viel mit deinem Mindset zu tun. Ich möchte auf jeden Fall mehr darauf achten, mich selbst und auch andere glücklich zu machen. Mein Freund und ich lächeln uns seit einiger Zeit immer sehr übertrieben an, wenn wir sehen, dass der andere böse schaut (nicht weil wir böse sind, sondern weil wir uns konzentrieren oder halt eben nicht auf unsere Mimik achten). Dann lächeln wir immer ebenso übertrieben mit Grimassen zurück. Irre, wie sowas “kleines” deine Stimmung hebt.

Be the Best Version of Yourself: Ich glaube es ist nicht wichtig, sich jeden Tag mit Make-Up zu bepinseln oder seine Haare zu stylen. Es ist ebenso nicht wichtig immer die neusten Klamotten zu tragen oder besonders Hop und Trendy zu sein. Ich finde es aber wichtig auf sich zu achten und seinem Körper schon auch zu helfen, in Würde zu Altern. Für mich heißt dass, das unleidige Thema Sport wirklich mehr in den Alltag zu integrieren. Ein paarmal die Treppen im Büro rauf und runter reicht nicht und der Spaziergang durch den Supermarkt wird es nicht richten. Ernährung – Fitness – Entspannung sind meine Kerndisziplinen in diesem Jahr und jede einzelne muss für sich betrachtet ernst genommen werden.

Was für Wünsche und Projekte hast du in 2020? Ich freue mich über Inspirationen – das Jahr ist lang 🙂


Titelbilder: Bohomy.de

 

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