Die Zeiten ändern sich!

von Indy

“The Times they are a-Changing” – Das hat schon Bob Dylon prophezeit und aktuell wird es mehr als deutlich: Alles ändert sich ein wenig vermutlich – ganz viel vielleicht – sicherlich dreht sich alles weiter – vielleicht nur andersrum.

In diesen Zeiten verstehen ja viele die Welt nicht mehr. Ich bin selbst überfordert mit der Situation, aber vor allem mit mir und meiner Verwöhntheit. Ich denke viele weitaus weniger westliche Länder lachen gerade über uns, weil sie ja wissen, dass unsere Generation in Krisen nicht gerade praxiserprobt ist.

Luxusprobleme 

Wir sind verwöhnt, verfressen und kulturell überreizt. Wir sind es gewohnt, dass das Internet für jeden immer und in höchster Qualität zur Verfügung steht und man so tolle Dinge machen kann, wie Bloggen und Social Media und das am besten tagein-tagaus. Ich will unsere “Situation” nun nicht in Relation setzen, zu dem Leid, dem andere Menschen schon seit Jahrzehnten und Jahrhunderten ausgesetzt sind. Ich denke, wir wissen, dass wir uns auf hohem Niveau beschweren, und vielleicht tut es uns auch ganz gut mal zu verzichten, so wie andere schon vorher verzichten mussten. Die Welt ist verrückt, könnte ich nun sagen, aber sie war es schon für andere, noch bevor ich das erleben musste. Dabei bin ich “nur” daheim eingesperrt, und das noch nicht mal richtig.

Optimale Zeiten für Neues

Man will da ja gar nicht mehr darauf eingehen. Dennoch muss auch ich mich regelmäßig an die Nase fassen. Immerhin ist gerade mein größtes Problem, weiterhin entspannt über Deko und Co. zu berichten und das in Zeiten, in denen Menschen vielleicht an anderes denken, als Vorhänge und hübsches Geschirr.

Ich könnte nun den Kopf in den Sand stecken und warten bis es vorübergeht. Warten, bis wir wieder durchs Ikea flanieren oder guten Gewissens einem DHL Boten die Tür aufmachen können. Oder ich mache einfach weiter und gebe mein bestes mich und meinen Blog zu optimieren. Denn eines ist mir klar geworden in den wenigen Tagen, die die Situation nun schon andauert und mein Zwangs-Homeoffice mich zu Hause etwas einsperrt: Wenn dir dein Zuhause wirklich gefällt, bist du gerne dort – vielleicht nicht pausenlos über Monate, aber für eine Übergangszeit ist ein schönes Heim in dem du dich wohlfühlst der perfekte Ort. Ich weiß, dass viele Menschen aktuell andere Probleme haben, als ihre Einrichtung. Dennoch glaube ich, dass das Thema “Innenraum” gerade sehr wichtig ist. Schon allein deshalb, weil wir alle ständig Zuhause sind und wir unser Heim nun mehr wertschätzen. Insgesamt geht es darum, was ich auch ständig predige: Du richtest dein Zuhause für dich ein, nicht für andere.

Look up not down

Ich habe mich dazu entschlossen definitiv den Blog weiter aufzuhübschen. Wie du siehst, hat sich bereits das Farbschema geändert, sowie das Logo im Menübereich. Ich werde in den kommenden Wochen weiter an neuen Formaten arbeiten, wie zum Beispiel einem E-Paper, das ich allen Abonnenten, die bis dahin zusammenkommen kostenfrei anbieten werde.

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht ! Bleibt fröhlich und haltet durch!


Titelbild: shutterstock.com/@Diana Rebenciuc

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